jump to navigation

AGA-Zwischenbericht #2 – Löblich gelobt 1. März, 2009

Posted by Dennis in Blog-News, Bundeswehr.
Tags: ,
add a comment

Hallo verehrter Leser,

ich bin mal wieder zuhause und stelle voller Frustration fest, dass mein Wochenende schon wieder beinahe zuende ist. Die letzten beiden Wochen waren verhältnismäßig ruhig. Letzte Woche Donnerstag hatten wir unser Gelöbnis. Das bedeutete für uns: Zwei Stunden in der Kälte stehen, sich Reden anhören, die eigentlich niemand hören wollte, und die hochgepriesene Gelöbnisformel aufsagen.

Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.

Wie ebenfalls bekannt ist, fallen bei diesem Event militärischer Pracht auch gerne ein paar Rekruten aus den Latschen. Bilanz unserer Kompanie: 3 Kameraden umgefallen, 3 von sich aus ausgetreten. Insgesamt sind, so wurde mir erzählt (ich durfte ja nicht gucken), 10 Soldaten umgefallen. Die Ursache dürfte Dehydrierung und ein zu kleines Frühstück gewesen sein. Dennoch trotzten wir tapfer der Kälte und hielten uns wacker gegen die Langeweile, alle mit dem selben Ziel vor Augen: Dienstschluss! Denn der Vorteil war, dass wir bereits um halb Zwölf Dienstschluss hatten und den Heimweg antreten konnten, da Freitag “Quartalstag” war. Dieser Quartalstag ist eine Art Ausgleichstag für alle Soldaten, welcher dem Namen nach einmal im Quartal zu zelebrieren ist. Für mich hieß es also: Langes Wochenende!

Die Woche darauf war ähnlich angenehm gestrickt: Waffendrill, Physical Fitness Test (bin durchgefallen :( ), Brandbekämpfungsausbildung, HIV-Schulung und EAKK (Einsatzausbildung für Krisenkräfte). Letzteres äußerte sich so, dass wir den ganzen Tag  von 0900 bis 2200 den Exerzierplatz unsicher machten. Man brachte uns bei, was man im Auslandseinsatz machen sollte und was man tunlichst vermeiden sollte, sowie S-Draht verlegen, Checkpoints aufbauen und deeskalierend mit “show your forces” patroullieren. Letzteres stellt für mich einen massiven Widerspruch da. Man soll möglichst nicht provozieren, keinen Grund zur Beunruhigung liefern, aber dennoch stets mit der Hand am Griffstück des G36 bereits sein, jederzeit das Feuer zu eröffnen. Deeskalierend ist das für mich jedenfalls nicht!

Naja, grob umrissen waren das meine letzten zwei Wochen. Kommende Woche steht Wachschießen und Sanitäterausbildung auf dem Programm und die Woche darauf Biwak (Freude! :( )

Ich melde mich, wenn ich es überlebt habe!

Leben in der Lage 15. Februar, 2009

Posted by Dennis in Bundeswehr.
Tags: , ,
1 comment so far

Hallo liebe Leserin und Leser,

selten war ich so froh, dass eine Woche vorbei ist! Was ist geschehen? Biwak ist geschehen! Drei Tage lang war ich mit meinen Kameraden bei Wind und v.a. Wetter draußen und bin von einem Matschloch ins nächste gesprungen. Aber was ist genau geschehen?

Montag

Der Tag war mit Unterricht und Sport gefüllt. Entsprechend gut hätte man abends schlafen können. Hätte! Wir waren noch so in den Vorbereitungen für das anstehende Biwak vertieft, dass wir erst gegen halb elf in den verdienten Schlaf fanden. (weiterlesen…)

AGA-Zwischenbericht #1 1. Februar, 2009

Posted by Dennis in Bundeswehr.
Tags: ,
add a comment

So, ich bin mal wieder zuhause und warte dieses Mal sogar mit brandaktuellen, super tollen Fotos auf! Mir ist natürlich klar, dass das Fotografieren von Kasernen eigentlich verboten ist, jedoch habe ich zum größten Teil mich selbst und nicht die Kaserne fotografiert. Dieser Umstand ist insofern wohl zu vernachlässigen. (weiterlesen…)

Bundeswehr – Die ersten zwei Wochen 17. Januar, 2009

Posted by Dennis in Bundeswehr.
Tags: , ,
2 comments

Ach, Home Sweet Home !

Bin nun endlich nach zwei Wochen mal wieder zuhause und genieße es, nicht die ganze Zeit Befehle um die Ohren gehauen zu bekommen. Wie sah es denn nun aus?

Tag 1 – Ankunft

Wir kamen mit etwa 50 Mann gleichzeitig in der Kaserne an und durften zunächst eine halbe Stunde bei Minusgraden draußen stehen, anschließend standen wir nochmal etwa 7 Stunden im Gebäude herum und durften alle möglichen Formulare, Belehrungen usw. ausfüllen. Dann kam die Zugeinteilung. Danach: Bettwäsche aufnehmen und ab auf die Stube. Uhrzeit: 23:30 Uhr. Nachdem die Betten bezogen waren, hieß es “Antreten im Unterrichtsraum” und es gab eine weitere grobe Einführung unseres Zugführers. Schlussendlich sollte dieser Tag um 01:30 Uhr für mich zuende gehen. (weiterlesen…)

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.